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Linz

Linz mit Blick über Donau auf den Pöslingberg

Linz Pöslingberg

Die Donau bei Linz mit Blick auf den Pölingberg mit Wallfahrtskapelle.

Linz ist die Landeshauptstadt von Oberösterreich und mit ca. 200.000 Einwohnern nach Wien und Graz die drittgrößte Stadt Österreichs.
Die Stadt ist Zentrum des oberösterreichischen Zentralraums. Linz trug gemeinsam mit der litauischen Hauptstadt Vilnius den Titel Europäische Kulturhauptstadt für das Jahr 2009.

Hauptplatz in Linz

Pestsäule

Der Linzer Hauptplatz ist das Stadtzentrum von Linz und einer der größten umbauten Plätze Österreichs.

Lange Zeit nach dem Weltkriegsende hatte die Stadt den negativen Ruf einer staubigen Stahlstadt, den sie dem größten Arbeitgeber, den voestalpine AG-Stahlwerken, zu verdanken hat. Doch durch zahlreiche Initiativen im Umweltschutz und Kulturbereich, beispielsweise der Forcierung von Veranstaltungen wie der Linzer Klangwolke, des Brucknerfestes, des Pflasterspektakels oder auch des Prix Ars Electronica, versucht die Stadt seit Jahrzehnten ein neues Image zu kreieren und sich als Kulturstadt zu positionieren. Seit 2004 existiert das Filmfestival Crossing Europe, das auch Ende April 2006 mit rund 100 Österreich- Premieren internationaler und heimischer Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aufwartete. Heute gilt Linz als pragmatische Stadt, in ihrem Kern eine Industriestadt alter Prägung, die der Kultur seit mehreren Jahrzehnten sehr offen und bunt entgegengeht aber andernteils auch sehr ländlich funktioniert.

Linzer Altstadt

Linz Altstadt

Das Altstadtviertel im Zentrum von Linz

Das Linzer Stadtbild ist, wie für eine mitteleuropäische Stadt typisch, vor allem durch eher niedrige, gleichmäßige Verbauung, sowie durch zahlreiche Sakralbauten geprägt. Abgesehen von der mittelalterlichen Altstadt im Stadtzentrum, lässt sich an den vorherrschenden Baustilen der Stadtteile sehr gut die Epoche, in denen sie ihren größten Ausbau und Bevölkerungszuwachs erfuhren, erkennen.

Linzer Architektur

Historismus

ist vorherrschender Architekturstil vor allem in den an die Innenstadt angrenzenden Stadtbezirken.

So herrscht in den direkt an die Altstadt angrenzenden Stadtbezirken, also vor allem im Stadtteil Innenstadt, der historistische Baustil der Gründerzeit vor, der sich durch Fassaden beispielsweise im Stil des Barock und der Renaissance erkennbar macht. Entfernt man sich noch weiter von der historischen Altstadt, dringt man in Wohnviertel, wie das Franckviertel, Froschberg oder den Bindermichl bzw. Kleinmünchen vor. Die dort befindlichen Wohngebäude stammen vielfach aus der Zwischenkriegszeit sowie der Zeit des Nationalsozialismus und geben sich durch einfache Fassaden und die Bauart als große Mietwohnungsanlagen, sogenannte „Hitlerbauten“, häufig in Hofform angelegt, erkenntlich. Auch die Stadtbezirke nördlich der Donau, abgesehen von Alt-Urfahr, weisen viele Wohnanlagen dieser Art und dieser Zeit auf. Eine Ausnahme stellt diesbezüglich vor allem die Gugl dar, die um 1900 ein beliebtes Wohngebiet für die Oberschicht wurde und zahlreiche Villen beherbergt.

Rathaus in Linz

Altes Rathaus von Linz

Das Alte Rathaus ist eine der Sehenswürdigkeiten in Linz. Es liegt an der Ostseite des Hauptplatzes und gab dem östlich des Platzes liegenden Viertel den Namen Rathausviertel. Das Gebäude besitzt wie viele der Gebäude im Linzer Rathausviertel und Altstadtviertel einen Arkadenhof. Während des Anschlusses Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland übernachtete Adolf Hitler in der Stadt seiner Jugend vom 12. März auf den 13. März 1938 im Rathaus.

Linz Nibelungenbrücke

Nibelungenbrücke

Zwei Straßenbahngleise, beidseitige Gehsteige und Fahrradwege sowie insgesamt sechs Fahrspuren befinden sich auf der 30 Meter breiten Brücke.

Die Nibelungenbrücke in Linz verbindet die Linzer Stadtteile Innenstadt und Urfahr. Sie verläuft in nord-südlicher Richtung über die Donau und ist 250 Meter lang, 30 Meter breit und liegt auf zwei Betonpfeilern. Von den vier Linzer Donaubrücken ist sie die am westlichsten gelegene. Die ab 1938 errichtete Brücke befindet sich an einer Stelle, an der bereits um 1501 die erste und lange Zeit einzige Linzer Brücke errichtet wurde.

Linz Wallfahrtskirche

Wallfahrtsbasilika

Pöstlingbergkirche, von Linz aus gesehen

Der Pöstlingberg ist ein 539 m hoher Berg über dem linken Donauufer im gleichnamigen Stadtteil von Linz, Österreich. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel (Aussichtsplattform, Wallfahrtskirche, Linzer Grottenbahn, Pöstlingbergbahn) und eine vornehme Wohngegend.

Steyr

Schubert- und Salzerhaus

Franz Schubert hielt sich 1819, 1823 und 1825 in Steyr auf. Die ersten beiden Male wohnte er im Stalzerhaus (Nr. 34), das letzte Mal im Haus Nr. 16 (Schuberthaus).

Steyr (Oberösterreich) ist als Statutarstadt ein eigener Bezirk und darüber hinaus Sitz der Bezirkshauptmannschaft des Bezirkes Steyr-Land. Steyr ist die drittgrößte Stadt Oberösterreichs und die zwölftgrößte Stadt bundesweit.

Sparkassengebäude

Steyr zeigt sich durch seinen frühen Aufschwung, und die bis in die heutige Zeit andauernde wirtschaftliche Entwicklung in seinem Stadtbild vielfältig, mit Ensembles von der Gotik bis in die Industrielle Architektur. Der Stadtplatz ist eines der besterhaltenen Altstadtensembles im deutschsprachigen Raum.

Dominikanerbrunnen

Der Steyrer Stadtplatz ist das Stadtzentrum von Steyr und eines der besterhaltenen Altstadtensembles im deutschsprachigen Raum. Er ist im Norden durch die Enge (Gasse) und im Süden durch die Pfarrgasse und den Grünmarkt begrenzt.

Steyr by Night

Rathaus mit Turm

Der Platz geht auf die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück, als zwei ältere Siedlungskerne um die Stirapurc und die Stadtpfarrkirche verschmolzen. Die Linsenform ergab sich wohl aus einem ehemaligen Straßenverlauf und den Geländegegebenheiten. Er ist bis heute mittelalterlich parzelliert und die Kerne vieler Häuser sind gotisch, auch wenn spätere Umbauten und Fassadenneugestaltungen, etwa im barocken Stil, darüber hinwegtäuschen.

Christkindl

Wallfahrtskirche Christkindl

Christkindl ist ein Steyrer Stadtteil mit gleichnamiger Wallfahrtskirche und bekanntem Sonderpostamt

Christkindl

Pfarrheim und Kirche in Christkindl

Im Pfarrheim steht eine sehenswerte ca. 80 Jahre alte mechanische Krippe. Durch eine ausgeklügelte Mechanik mit Fahrradketten, Wellen und Zahnrädern bewegen sich beinahe 300 aus Lindenholz geschnitzte Figuren durch eine detailreiche biblische Landschaft.

Internationale Bekanntheit erhielt der Ort, seitdem 1950 die österreichische Post das Sonderpostamt Christkindl mit 42.000 abgefertigten Sendungen dort einrichtete. Dieses Postamt ist in jedem Jahr zwischen dem ersten Adventsonntag und dem 6. Januar geöffnet und versieht die Briefsendungen, die darüber verschickt werden, mit einem Sonderstempel. Pro Jahr erhalten etwa 2 Millionen Sendungen diesen Sonderstempel.

Zur Wachau