Günters Reisen

Startseite | Kontakt | Datenschutz | Copyright | Impressum

Mohacs

Mohacs

Serbisch-orthodoxe Kirche

Mohacs ist eine ungarische Stadt am rechten Donauufer, in der Nähe der Grenze zu Kroatien und zu Serbien.
Die Stadt ist Grenzrevisionsstelle für Schiffe (talwärts ausreisend, bergwärts einreisend nach Ungarn).

Geschichtlich berühmt wurde Mohács durch zwei Schlachten:

1.Schlacht bei Mohács (1526) – Die Osmanen besiegen die Ungarn.
2.Schlacht bei Mohács (1687) – Österreich besiegt das Osmanische Reich.

Mohacs Rathaus

Rathaus von Mohacs

Es leben ca. 20.000 Einwohner in Mohacs.

Neben der ungarischen Bevölkerungsmehrheit (93%) leben in Mohacs sowohl Roma (2,4%) als auch Angehörige der Ungarndeutschen (Donauschwaben, 9,6%) und der kroatischen (4,7%) sowie der serbischen (0,6%) Minderheiten.Bensheim ist Partnerstadt von Mohacs.

Pecs

Pecs Marktplatz

Nach dem Mittagessen am 26.12.2010 stiegen wir in unseren Ausflugsbus an der Anlegestelle in Mohacs zur ca. einstündigen Fahrt nach Pecs.

Pecs (deutsch Fünfkirchen) ist mit 157.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Ungarns. Sie liegt nahe der kroatischen Grenze.

Pecs ist Bischofssitz und Sitz der Universität Pecs sowie Zentrum der Donauschwaben und Heimat von neun ethnischen Minderheiten mit eigenen Selbstverwaltungen.

Pecs gilt als eine der schönsten Städte Ungarns, seine klimatisch begünstigte Lage am Fuße der Mecsek-Berge und die zahlreichen Baudenkmäler verleihen dem Ort eine ausgesprochen mediterrane Atmosphäre. 2005 gewann die Stadt die nationale Vorausscheidung für den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2010“ und richtete, wie auch Essen und Istanbul, dieses Kulturhauptstadtjahr aus.

Die Universität Pecs bietet das Studium der Humanmedizin und der Zahnmedizin in deutscher und englischer Sprache an. Ein englischsprachiges Studium wird zusätzlich an der Faculty of musical and visual arts angeboten.

Pecs Kathedrale

Kathedrale St. Peter und Paul

Die Kathedrale St. Peter und Paul in Pecs ist eine römisch-katholische Kirche und Bischofskirche des Bistums Pecs.
Die Grundmauern der heutigen Unterkirche des Doms von Pecs stammen aus spätrömischer Zeit. Sie gehen auf das Ende des 4. Jahrhunderts zurück. Es wird vermutet, dass sich hier eine altchristliche Basilika befand, die im 8. bis 9. Jahrhundert in westlicher Richtung erweitert wurde. Zur Zeit König Stephans I. des Heiligen wurde die ursprüngliche Kirche zur Unterkirche und über ihr erhob sich der Vorläuferbau der heutigen Kathedrale. Vermutlich stammen die zwei westlichen Türme ebenfalls aus dieser Zeit. Mit den Bauarbeiten der romanischen Basilika wurde nach dem großen Brand von 1064 unter Beteiligung oberitalienischer Architekten begonnen. Im Mittelalter wurde die Kirche um zwei Türme und die gotischen Seitenkapellen erweitert. Nach Beschädigungen und Verfall während der 1543 bis 1686 dauernden Türkenherrschaft kam es zu Wiederaufbaumaßnahmen in verschiedenen Stilrichtungen. Im Jahre 1807 wurde die Kirche klassizistisch umgestaltet.

Die heutige neoromanische Gestalt des Doms entstand zwischen 1882 und 1891 nach den Plänen des Wiener Dombaumeisters Friedrich von Schmidt im Zusammenhang mit dem so genannten Millennium der magyarischen Landnahme, das 1896 mit großen Festlichkeiten begangen werden sollte. Auftraggeber des ehrgeizigen Projekts war Bischof Nándor Dulánszky, finanziert wurde es unter anderem durch die Erträge der dem Bistum gehörenden Kohlengruben im Mecsek-Gebirge. Geplant war, den „ursprünglichen“ Dom aus dem Zeitalter der Árpáden wieder zu errichten.

Die Länge der Kirche beträgt 70 Meter, die Breite 22 Meter, die Höhe der Türme 60 Meter.

Universität

Die Universität

Die Universität Pécs ist eine staatliche Universität

Die erste Universität in Pécs wurde 1367 als eine der ältesten in Mitteleuropa von König Ludwig I. dem Großen gegründet; sie ging während der Türkenherrschaft unter. 1921 wurde die vormalige ungarische Universität in Bratislava nach Pécs verlegt; diese führte ab 1982 den Namen Janus Pannonius Universität (Janus Pannonius Tudományegyetem, JPTE). Die heutige Universität Pécs entstand im Jahre 2000 durch Zusammenlegung der JPTE mit der Pécsi Orvostudományi Egyetem (POTE), der heutigen Medizinischen Fakultät, und der Illyés Gyula Pedagógiai Főiskola (Pädagogische Gyula-Illyés-Hochschule) mit Sitz in Szekszárd. Sie gliedert sich heute in zehn Fakultäten mit über 35.000 Studenten, ist damit die größte Institution in Ungarns Hochschulwesen.

Pecs Moschee

Moscchee

Mitten im Stadtzentrum am grossen Marktplatz gelegen zeugt sie von der Multikultur dieser Stadt

Moschee des Paschas Jakowali Hassan, das am besten erhaltene islamische Bauwerk in Ungarn. Der Gebetsraum dient als Museum und zeigt türkische Geschichts- und Kunstgegenstände. Daneben steht ein 23 Meter hohes Minarett.

Pecs Theater

Nationaltheater Pecs

Nationaltheater (Nemzeti Színház) von Adolf Lang und Antal Steinhardt (eröffnet 1895)

Pecs Rathaus

Rathaus

Das Rathaus von Pecs am Hauptplatz gelegen

Pecs Landratsamt

Landratsamt

Gegenüber vom Rathaus am Hauptplatz in Pecs liegt das Landratsamt.

Nach Belgrad