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Rom

Rom Überblick

Colosseum

Rom ist die Hauptstadt Italiens. Mit zirka 2,7 Mio. Einwohnern ist sie die größte Stadt Italiens. Rom liegt in der Region Latium an den Ufern des Flusses Tiber. Die nicht zuletzt wegen ihrer Rolle in der Antike als Hauptstadt des römischen Reichs auch als „Ewige Stadt“ bezeichnete Metropole ist seit 1871 die Hauptstadt des vereinigten Italiens. Innerhalb der Stadt bildet der unabhängige Staat der Vatikanstadt eine Enklave. Der Vatikan ist der Sitz des Bischofs von Rom und somit des Papstes, des Oberhaupts der römisch-katholischen Kirche. Rom ist außerordentlich reich an bedeutenden Baudenkmälern und Museen und daher Ziel unzähliger Touristen. Die Altstadt von Rom, der Petersdom und die Vatikanstadt wurden von der UNESCO im Jahre 1980 zum Weltkulturerbe erklärt.

Gründungssage

Palatin

Nach der Gründungssage wurde Rom am 21. April 753 v. Chr. von Romulus gegründet. Romulus brachte demnach später seinen Zwillingsbruder Remus um, als sich dieser über die von Romulus errichtete Stadtmauer belustigte. Die Zwillinge waren der Sage nach die Kinder des Gottes Mars und der Vestalin Rhea Silvia. Sie seien auf dem Tiber ausgesetzt, von einer Wölfin gesäugt und dann von dem Hirten Faustulus am Velabrum unterhalb des Palatin gefunden und aufgezogen worden.

Ewiges Rom

Forum Romanum

Im 1. Jahrhundert v. Chr. war Rom wohl bereits eine Millionenstadt und sowohl geographisches als auch politisches Zentrum des Römischen Reiches. Es verfügte über ein funktionierendes Frisch- und Abwassersystem, ein ausgebautes Straßennetz, Feuerwehr und Polizei.

Trotzdem wurde der Ausbau Roms, der besonders unter Caesars Erbe Augustus forciert worden war, durch einen großen Brand von Rom unter Nero im Jahr 64 vorübergehend zurückgeworfen.

Der Senat

Original Marmorboden

Der Marmorboden des Senatsgebäudes ist original und ca. 2.100 Jahre alt.
Auf diesem Marmorboden, auf dem wir am 28. Juli 2011 um 17:00 Uhr standen, stand einst kein geringere als Julius Cesar, bevor er hier umgebracht wurde.

Nachdem die Brüder Tiberius und Gaius Sempronius Gracchus, die als Volkstribunen versucht hatten, Landreformen durchzusetzen, ermordet worden waren, kam es zu einer Phase der Instabilität, die in Bürgerkriegen ihren Höhepunkt fand. Gaius Iulius Caesar setzte als Diktator eine Reihe von Reformen durch, wurde jedoch 44 v. Chr. ermordet. Zu diesem Zeitpunkt erreichte das Forum Romanum bereits eine Bebauungsdichte, die eine Ausweitung des Areals nötig machte. Aus diesem Grund hatte Caesar mit dem Bau des Forum Iulium begonnen.

Spanische Treppe

Piazza Venezia

Trevi-Brunnen

Fontana di Trevi

Der Trevi-Brunnen, italienisch Fontana di Trevi, ist der populärste und mit rund 26 Meter Höhe und rund 50 Meter Breite größte Brunnen Roms und einer der bekanntesten Brunnen der Welt.
Er wurde 1732 bis 1762 nach einem Entwurf von Nicola Salvi im spätbarocken, im Übergang zum klassizistischen Stil, erbaut. Er ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Roms.

Pantheon

Pantheon

Das Pantheon ist ein antikes Bauwerk in Rom (Bauzeit etwa 118 bis 125 n. Chr.) und seit 609 n. Chr. katholische Kirche.
Das Pantheon besaß für mehr als 1700 Jahre die größte Kuppel der Welt, gemessen am Innendurchmesser, und gilt allgemein als am besten erhaltenes Bauwerk der römischen Antike.
Sein Einfluss auf die Architekturgeschichte, vor allem die der Neuzeit, ist enorm.
Gebaut auf dem Marsfeld durch Kaiser Hadrian, war es ursprünglich ein allen Göttern Roms geweihtes Heiligtum.

Der Vatikan

Petersplatz

Der Vatikanstaat ist der kleinste allgemein anerkannte Staat der Welt. Er ist eine Enklave innerhalb des Stadtgebiets von Rom, hat eine Fläche von 0,44 Quadratkilometern und ca. 1000
Einwohner. Zum Territorium der Vatikanstadt gehören unter anderem der Petersdom, der Petersplatz, die Sixtinische Kapelle sowie die Paläste und Gärten innerhalb der vatikanischen Mauern.
Der Vatikanstaat ist eine absolute Wahlmonarchie, deren Oberhaupt der Papst ist. Dieser wird von den Kardinälen auf Lebenszeit gewählt. Der Heilige Stuhl vertritt den Zwergstaat auf internationaler Ebene.

Der Petersdom

Petersdom

Der Petersdom ist die größte der Papstbasiliken in Rom, nicht aber die Kathedrale des Bischofs von Rom, dies ist die Lateranbasilika.
Er ist das Zentrum des unabhängigen Staats der Vatikanstadt. Den Vorgängerbau, auch Alt-St. Peter genannt, ließ Konstantin der Große um 324 als Grabeskirche über dem vermuteten Grab des Apostels Simon Petrus errichten, dem sie geweiht ist. Der Petersdom fasst 20.000 Menschen und ist mit einer überbauten Fläche von 15.160 m² eines der größten Kirchengebäude der Welt.

Die Pietà

Die Pietà

Michelangelo meisselt in den Jahren 1497-1500 (als 23jähriger) die Skulpturengruppe der Pietà, die heute in der ersten rechten Seitenkapelle im Petersdom in Rom zu sehen ist.
Der junge Bildhauer aus Florenz wird schlagartig berühmt - die Peterskirche war damals die meistbesuchte Stätte der Christenheit, Ziel für Pilger und Machtträgern aus aller Welt.
Es ist das einzige Werk, das er je signierte.

Grab Johannes Paulus II.

Grab Johannes Paulus II.

Am 1. Mai 2011 sprach Papst Benedikt XVI. bei einer feierlichen Heiligen Messe auf dem Petersplatz Papst Johannes Paul II. selig. Bis zum Abend des 2. Mai 2011 zählte man 350.000 Menschen,
die den Sarg besucht hatten. Der schlichte Holzsarg mit den sterblichen Überresten Papst Johannes Pauls II. wurde anschließend in einer kurzen Zeremonie in der Sankt-Sebastianus-Kapelle im
rechten Seitenschiff des Petersdoms beigesetzt.

Papst Johannes Paulus II.

Vatikanische Museen

Vatikanische Museen

Die Vatikanischen Museen beherbergen die päpstlichen Kunstsammlungen und befinden sich auf dem Territorium der Vatikanstadt.
Die Sammlung ist eine der wichtigsten und größten der Welt und umfasst die Bereiche orientalische Altertümer (Ägypten und Assyrien), klassische Antike (griechisch-römische Kunst),
etruskisch-italische Altertümer (heutiges Italien vor der Römerzeit), frühchristliche und mittelalterliche Kunst (3.-14. Jh.), Kunst von der Renaissance (15. Jh.) bis ins 19. Jahrhundert,
zeitgenössische Kunst und eine völkerkundliche Sammlung. Der wohl bekannteste Teil, der im Zuge eines Museumsbesuchs besichtigt werden kann, ist die Sixtinische Kapelle.

Schweizer Garde

Sixtinische Kapelle

Deckengemälde Sixtinische Kapelle

Die Sixtinische Kapelle im Vatikan enthält mehrere der berühmtesten Gemälde der Welt. Die Kapelle ist auch der Ort, an dem das Konklave abgehalten wird.
Besondere Berühmtheit erlangte die Kapelle durch ihre Ausschmückung mit Fresken. Die Deckenmalereien malte Michelangelo Buonarroti zwischen 1508 und 1512 im Auftrag von Papst Julius II. Sie
wurden am 1. November 1512 enthüllt und zeigen Szenen aus der Genesis auf insgesamt 520 m⊃2; mit 115 überlebensgroßen Charakteren.

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