Günters Reisen

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Thüringen

Der eiserne Vorhang

Original Grenzzaun

Innerdeutsche Grenze bis zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten am 03. Oktober 1990

Grenze der BRD zur DDR

Grenzmuseum Schiffersgrund

Grenzmuseum "Schiffersgrund" bei Bad Sooden-Allendorf

Nach einem Tag Ruhepause in Frankfurt machten wir uns am Dienstag, 12.07.2011 frühen Morgen auf den Weg, zu unserer längsten Etappe der Europareise, um den Osten und den Norden Deutschlands zu erkunden.
Erste Station: Die ehemalige Zonengrenze

Die Wartburg

Die Wartburg

Wie kaum eine andere Burg Deutschlands ist die Wartburg mit der Geschichte Deutschlands verbunden. 1211 bis 1227 lebte die später heilig gesprochene Elisabeth von Thüringen auf der Burg. 1521/22 hielt sich der Reformator Martin Luther als „Junker Jörg“ hier versteckt und übersetzte während dieser Zeit das Neue Testament der Bibel in nur elf Wochen ins Deutsche. Johann Wolfgang von Goethe weilte mehrfach hier, erstmals im Jahr 1777. Am 18. Oktober 1817 fand auf der Burg mit dem ersten Wartburgfest das Burschenschaftstreffen der deutschen Studenten statt. Das zweite Wartburgfest wurde im Revolutionsjahr 1848 veranstaltet. So ist es nicht verwunderlich, dass die Burg bereits im 19. Jahrhundert als nationales Denkmal galt.

Elisabeth's Kemenate

Der Sängerkrieg

Großer Sängerwettstreit

Der Sängerkrieg auf der Wartburg ist eine Sammlung mittelhochdeutscher Sangspruchgedichte des 13. Jahrhunderts um einen angeblichen Dichterwettstreit auf der thüringischen Wartburg. Sie gilt als bedeutendstes Zeugnis thüringischer Spruchdichtung. Als Rückschau auf diese Glanzzeit wurden mehrere Jahrzehnte später berühmten Dichtern dieser Generation (Wolfram von Eschenbach, Walther von der Vogelweide) und fiktiven Konkurrenten (Klingsor als Romanfigur aus Wolframs 'Parzival', Heinrich von Ofterdingen) dialogische Strophen eines Sängerwettstreits in den Mund gelegt.

Martin Luther

Lutherstube

Hier übersetzte Martin Luther das Neue Testament als "Junker Jörg" 1521/1522 in nur elf Wochen vom Griechischen ins Deutsche.

Johann Sebsatian Bach

Johann Sebastian Bach Denkmal, Eisenach

Johann Sebastian Bach * 21. März jul./ 31. März 1685greg. in Eisenach; † 28. Juli 1750 in Leipzig
war ein deutscher Komponist sowie Orgel- und Klaviervirtuose des Barock. Er gilt heute als einer der bekanntesten und bedeutendsten Musiker.
Seine Werke beeinflussten nachfolgende Komponistengenerationen und inspirierten Musikschaffende zu zahllosen Bearbeitungen.

Zu Lebzeiten wurde Bach als Virtuose, Organist und Orgelinspektor hochgeschätzt, allerdings waren seine Kompositionen nur einem relativ kleinen Kreis von Musikkennern bekannt. Nach Bachs Tod gerieten seine Werke jahrzehntelang in Vergessenheit. Nachdem die Komponisten der Wiener Klassik sich mit Bachs Werk auseinander setzten, setzte mit der Wiederaufführung der Matthäus-Passion die Wiederentdeckung Bachs in der breiten Öffentlichkeit ein. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts gehören seine Werke weltweit zum festen Repertoire der klassischen Musik.

Familientreffen in Sondershausen

12.07.2011 Beim Abendessen mit Heike, Friedhelm und Walter im Gewölbe des Ratskellers in Sondershausen

Pascal Jadischke

Pascal und sein Gitarrensolo

KZ-Buchenwald

Am 13.07.2011 besuchten wir der Geenkstätte des ehemaligen KZ Buchenwald.
Zur gesamten Wahrheit der europäischen Entwicklung dürfen die völkerrechtswidrigen Greultaten begangen von Deutschen während und im Namen des dritten Reichs nicht ausgeblendet werden.

Das Konzentrationslager Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden. Es wurde zwischen Juli 1937 und April 1945 auf dem Ettersberg bei Weimar als Arbeitslager betrieben. Insgesamt waren in diesem Zeitraum etwa 250.000 Menschen aus allen Ländern Europas im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert. Die Zahl der Todesopfer wird auf etwa 56.000 geschätzt, darunter 11.000 Juden. Während der Annäherung der 3. US-Armee übernahmen am 11. April 1945 die Häftlinge die Leitung des Lagers von der abziehenden SS; bereits seit dem 8. April hatten viele Häftlinge durch Boykott und Sabotage ihre „Evakuierung“ verhindert und die US-Armee per Funk um Hilfe gerufen.Nach Abzug der US-Truppen wurden Teile des Geländes von der sowjetischen Besatzungsmacht als Speziallager Nr. 2 genutzt. Es existierte bis 1950 und forderte 7.000 Todesopfer. Auf dem Gelände des ehemaligen Lagers ließ die Regierung der DDR 1958 die Nationale Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald eröffnen. Heute finden sich in der ab 1991 neugestalteten Gedenkstätte Buchenwald viele Ausstellungen zur Geschichte des Konzentrationslagers.

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