Günters Reisen

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Dunedin

Dunedin

20. Reisetag, 11.12.2008, Pinguine und Albatrose

Am heutigen Tag ging es auf der bereits vorletzten Etappe unserer Reise an die viel gemäßigter Ostküste zum wirtschaftlichen und kulturellem Zentrum des Südens, nach Dunedin.

Dunedin ist sehr schottisch geprägt. Die Stadt wurde im 19.Jahrhundert von Schotten gegründet.

Dunedin ist die alte schottische Bezeichnung für Edinburgh.


Eines der glanzvollsten Gebäude der Stadt ist der in der viktorianischen Epoche erbaute Hauptbahnhof. Das im Stil der flämischen Renaissance errichtete Gebäude beherrscht die Szenerie.

Großartig bietet sich das Innere des Bahnhofs mit Mosaikfußböden, Kolonnaden und Balustraden dar.

Ein weiteres architektonisches Glanzlicht der Stadt ist das 1902 fertig gestellte Gerichtsgebäude.

Die mit einem bemerkenswerten Turm versehene „First Church“ wurde im Stil der normannischen Gotik erbaut. Dieses Gotteshaus der anglikanischen Kirche wurde 1873 fertig gestellt.

Das Innere der Kirche prägen vor allem die mit christlichen Motiven kunstvoll, buntbemalten Glasfenster.

Das älteste Gotteshaus von Dunedin ist die 1864 geweihte St. Paul’s Cathedral.

Der Octagon ist das Zentrum für die 110.000 Einwohner Dunedins.

Otago Halbinsel

Am Nachmittag ging es hinaus auf die Otago Halbinsel um zuerst die unter Naturschutz stehenden majestätisch dahinsegelnden Königsalbatrosse zu beobachten.

Albatrose

An der Nordspitze der Otago Halbinsel haben sie ihren geschützten Brutplatz.

Der Königsalbatross wird ca. 130 cm groß und erreicht eine Flügelspanne von 3m. Er wird 7 kg schwer und ernäht sich ausschließlich von Fisch.

Königsalbatros können über 60 Jahre alt werden.
Jungvögel bleiben bis zu ihrem fünften Jahr auf hoher See, bis sie die Geschlechtsreife erreicht haben.

Die heimgekehrten Jugendlichen werben, zu Hause an der Kolonie, mit eleganten Flugmanövern um das weibliche Geschlecht. Haben sie einen Partner gefunden, bleiben sie ein ganzes Leben lang zusammen. Erst mit 6-10 Jahren beginnen sie das erste Mal erfolgreich zu brüten.

Gelbaugenpinguine

Nahebei der Albatrossbrutstätte kann man auch die sehr seltenen und scheuen Gelbaugenpinguine beobachten.

Sie sind die am wenigsten sozial lebenden Pinguine. Sie brüten allein und beanspruchen das größte Territorium.

Der Gelbaugenpinguine ist eine gefährdete Pinguinart. Weltweit gibt es schätzungsweise nur noch 4.500 Individuen.

Moerki Boulders

Nordwärts der Pazifikküste entlang fanden wir die Moerki Boulders, gignatische Steinkugeln am Strand, die vom Einfallsreichtum der Natur zeugen.


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