Günters Reisen

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Punakaiki

Die Bullerschlucht

15. Reisetag, 06.12.2008, Pfannkuchen am Meer

Nach einer Übernachtung in Nelson ging unsere Fahrt durch die wildromantische Bullerschlucht an die Westküste.

Zufällig hatte ich dann auch noch einen Strandläufer vor die Kameralinse bekommen.

Cape Foulwind

Am Cape Foulwind bestaunten wir die grandiose Steilküstenlandschaft.

Hier konnten wir uns bei einem ausgedehnten Spaziergang zur Robbenkolonie vom wunderschönen Panorama verzaubern lassen.

Neuseeland verdankt seine ungewöhnliche landschaftliche Vielfalt der besondern Lage im Grenzbereich zweier riesiger Platten der Erdkruste. Deshalb gibt es hier auch so viele Vulkane und ständig Erdbeben.

Vor über 80 Millionen Jahren wurde Neuseeland von Australien getrennt.

Zwischen den beiden Ländern liegt die ungestüme Tasmansee.
Die Südinsel ist in erster Linie von dem in geologischer Hinsicht noch recht jungen Faltengebirge der Südalpen geprägt.

Wer Ruhe und Einsamkeit in atemberaubender Natur sucht ist hier an der Westküste der Südinsel Neuseelands genau richtig.

Ein magisches Phänomen ist wohl dieser stammlose Baum. Auch bei präzisem Hinsehen konnte ich keine optische Täuschung erkennen.

Pfannkuchen am Meer

Die berühmteste Attraktion hier im Paparoa Nationalpark sind allerdings die Pfannkuchenfelsen.

Die Felsen sehen aus wie übereinander geschichtete Eierkuchen, wodurch sie zu ihrem Namen kamen.

Entstanden sind sie vor 30 Millionen Jahre durch übereinander geschichtete Ablagerungen von Kalksedimenten und Tonmineralien, die nachdem sie an die Oberfläche gehoben wurden, Wellen, Wind und Regen ausgesetzt waren und dadurch unterschiedlich schnell erodierten.

Direkt bei den Felsen lag auch unser heutiges Hotel, schön weit abgelegen von jeglicher urbaner Siedlung. Den wunderschönen Frühsommertag kurz vor Weihnachten genossen wir in vollen Zügen. Für uns Deutsche ist in Neuseeland alles verdreht.

Das fängt bei den Jahreszeiten an, wenn bei uns Winter ist, ist auf Neuseeland Sommer und umgekehrt, Frühling und Herbst sind selbstverständlich auch vertauscht, die Sonne steht in Neuseeland im Norden am höchsten, bei uns im Süden.

Nur die Uhrzeiten, dass ist sehr einfach. Wenn es 12:00 Uhr Mittags in Deutschland ist dann ist es auch 12:00Uhr in Neuseeland – allerdings Mitternacht –also auch um 12 Stunden verschoben.

Ja, sogar auf der falschen Straßenseite wird in Neuseeland gefahren.

Die Meeresbrandung klang wie Musik in meinen Ohren. Wie wunderbar hatte ich geträumt. Perfekt ausgeruht brachen wir auf zu neuen Taten.


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