Günters Reisen

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Cuzco

Cuzco

9. Reisetag, 30.10.2006, Von Lima zum Nabel der Welt

Nach einigen Stunden Schlaf ging es heute in die Anden zum Nabel der Welt nach Cuzco.

Die Hauptstadt des Inkareiches liegt auf ca. 3400m Höhe über dem Meer. Die dünne Luft machte uns Flachländern doch arg zu schaffen. Viel, viel trinken hilft; Wasser und Cocateee, kein Alkohol.

Wir sind hier im kulturellen Zentrum Südamerikas angelangt.

Auf dieser kompakten Reise konnten wir gerade mal ein wenig an der Oberfläche der hochinteressanten 5000-jährigen => Kulturgeschichte dieses Kontinents kratzen.

Ca. die Hälfte der 27 Millionen Peruaner sind die vorwiegend in den Anden lebenden Ethnien der Quetschua und Aimara, also Nachfahren der Menschen, die hier schon seit über 5000 Jahren heimisch sind.

Ein weiteres Drittel sind Mestizen, der Rest, ca. 10%, sind Weiße.

Neben Spanisch wird in den Anden bis heute Quetschua und Aimara gesprochen.

Risse und Spaltentechnik

Unser lokaler Reiseleiter, Williams, erklärt uns wie die Andenkulturen über Jahrtausende die Techniken zur Bearbeitung harter Granitfelsen entwickelten und weiter kultivierten.

Die Grundlagen beruhen auf der:

"Risse- und Spaltenechnik"

Der Steinbrecher bearbeitete den Stein mit Hammer und Meißel an seinen natürlichen Schwachstellen, den Rissen und Spalten.

Weiterhin besuchten wir die kleinen Inkastätten von Tambomachay, Keno und Pukapukara.

Astronomische Meßzeuge

Charakteristisch für die Andenkulturen sind die unzähligen aus Stein gemeißetelten astronomischen Meßgeräte, vorzüglich zur präzisen Bestimmung von Sommer- und Wintersonnenwende. Diese dauerhaften Granit- Meßwerkzeuge funktionieren präzise bis auf den heutigen Tag.

Sie dienten hauptsächlichen den Bauern für die Terminierung der Aussaaten und Ernten.


Sacsayhuaman

Um 1460 ließ der Inkakönig Pachacutec die Festung Sacsayhuaman bauen.

Es ist eines der wichtigsten Inkadenkmäler. Die riesigen Felsblöcke stellen eine Herausforderung für die menschliche Vorstellungskraft dar.

Die spanischen Conquistadores glaubten es sei das Werk des Teufels.

Sacsayhuaman ist Quetschuasprache und bedeutete: "Sei zufrieden, Falke. "

Kathedrale von Cusco

Nach der sehr kurzen Nacht in Lima und der Anpassung an die Höhenluft waren wir doch reichlich geschafft und ganz froh, daß es wieder zurück in die Stadt Cuzco ging, wo wir die Kathedrale und das Kloster Santo Domingo noch besuchten.

Ich war nicht mehr wirklich aufnahmefähig, was ein sehr guter Grund zum Wiederkommen ist.

Corichancha

Der Corichanchatempel war der berühmteste und reichste Tempel des Inkastaates. Er stand da, wo sich heute das Kloster St. Domingo befindet.

Dort wurde der Sonnengott, der wichtigste Gott der Inkas, verehrt, weshalb sein ursprünglicher Name auch Inticancha, Ort der Sonne, war.

Cuzco bei Nacht

Am Abend hatten wir dann ein weiteres kulinarisches "Highlight".

Über den wunderbar beleuchteten zentralen Platz Cuzcos, die Plaza de Armas, spazierten wir zu unserem Luxusrestaurant.

Ich kam in den Genuß meines ersten Alpacasteaks. Das Fleisch ist fest uns sehr mager.
Es schmeckt köstlich.

Und Andenmusik gab es auch.


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