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Machu Picchu

Machu Picchu

10. Reisetag, 31.10.2006, Inkastätte Machu Picchu

Die ersten Attraktion Perus ist sicherlich die geheimnisvolle Inkastadt Machu Picchu.

Diese kleine Siedlung wurde Dank seiner versteckten und schwer zugänglichen Lage seinerzeit nie von den Spaniern entdeckt.

Wir reisten mit dem Zug von Cuzco durch das sehr fruchtbare und malerisch schöne Urumbambatal bis zur Bahnstation nach Aguas Calientes.

Von hier wird man mit Kleinbussen zur rund 400m höher gelegenen Ruinenstadt gebracht.

Der klassische Postkartenblick über die Ruinenstadt mit dem eindrucksvollen Gipfel des Huayna Picchu im Hintergrund.

Und gegenüber erhebt sich der namensgebended Machu Picchu, was nichts anderes als alter Berg bedeutet.

Der Blick über die gesamte Stadt lädt ein zum Nachdenken über die Geschichte dieses geheimnisvollen Ortes.

Noch immer kursieren viele, zum Teil abenteuerliche Theorien über Machu Picchu, doch es ist wegen der relativ geringen Größe der Anlage offensichtlich, daß es sich hier weniger um eine Wohnstadt handelte als viermehr um ein religiöses Heiligtum und astronomisches Zentrum, das sicher häufig auch von Pilgern aufgesucht wurde.

In seinen 300 Wohnungen dürften kaum mehr als 1000-1500 Menschen dauerhaft gelebt haben.

Der Baustil spricht dafür, daß die Stadt zwischen 1420 und 1520, im "Goldenen Zeitalter" der Inka, erbaut wurde.

Hiram Bingham

Es gibt Hinweise darauf, daß bereits vor 1911 Forscher und Abenteurer die Stadt Machu Picchu entdeckt hatten, doch war es Hiram Bingham (1875-1956), ein amerikanischer Forscher und Geschichtsprofessor, der 1911 die Existenz der heiligen Stadt Machu Picchu bekannt machte.

Binghams Entdeckung der Stadt geschah eher zufälliig, als er sich auf der Suche nach der letzten Inka-Hochburg Valcabamba befand.

Die Entdeckung

Am 24. Juli 1911 bestieg Bingham den Gipfel des Berges Machu Picchu. Er wurde von einem Bauern namens Arteaga geführt, der den amerikanischen Forscher über die Existenz zahlreicher prä-hispanischer Bauten in Kenntnis setzte. Der Bauer erhielt für seine Bemühungen einen Sol.

Intihuatana

Der Sonnenposten Intihuatana:
Er diente als ritueller Bestandteil einer von den Inkas gefeierten Zeremonie, um den Verbleib der Sonne zu sichern. Diese Zeremonie fand möglicherweise während der Wintersonnenwende statt.

Die Stadt der Inkas

Machu Picchu, die Stadt der Inkas, bestand aus Tempeln, Palästen, Altären, Plätzen, Straßen, Wegen, Bädern und einigen Wohnstätten. Diese Wohnstätten beherbergten seinerzeit wohl adlige und priviligierte Familien des Inka-Staates.

Die Stadt besaß auch viele Terassen, die als Anbauflächen genutzt wurden und vermutlich der landwirtschaftlichen Versorgung der Stadt dienten.

Der Sonnentempel

Der Sonnentempel hat die Form eines leicht nach innen geneigten Halbturmes und steht auf einem großen, perfekt gemeißelten Felsen.

Im unteren Teil dieses Turmes befindet sich das königliche Grab. Die Steine der Tempelmauer sind sehr fein verarbeitet.

Zwei der äußeren Fenster des Tempels zeigen vier Steinvorsprünge, einen in jeder Ecke.
Eines der Fenster zeigt nach Osten, das andere nach Südosten. Während des Sonnenaufgangs am Tag der Wintersonnenwende scheint die Sonne in das östliche Fenster, beim Sonnenaufgang der Sommersonnen- wende hingegen in das süd-östliche Fenster.

Und nun geht's wieder zurück nach Cuzco.


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